Deutsch-französische Schnupperwoche 2017

Deutsch-französische Schnupperwoche 2017

Zehn Schülerinnen und Schüler aus Peine, überwiegend aus den 7. Klassen, waren zusammen mit elf Schülern aus Meine für die Woche vom 27. bis zum 31.3.2017 Gäste in Colmar. Da die meisten schon vorher über die sozialen Medien Kontakt aufgenommen hatten, waren die Gesichter bei der Ankunft nicht mehr ganz so fremd. Ein abwechslungsreiches Programm wartete auch diesmal wieder auf uns:

Der Dienstag war — nach einer kurzen Begrüßung — für die Tagesfahrt nach Strasbourg mit Besichtigung der Kathedrale, des Europaparlamentes und für eine Fahrt im „Bateau Mouche“ vorgesehen.

Am Mittwochvormittag nahmen die deutschen Schülerinnen und Schüler am Unterricht ihrer Austauschpartner teil, der Nachmittag stand zur freien Verfügung in den Familien, so dass vielfältige Aktivitäten unternommen werden konnten.

Der Donnerstag zeichnete sich als touristischer Höhepunkt mit straffem Programm aus, hier die Uhrzeiten:

8.00 — 10.00: Teilnahme am Unterricht im Collège, danach Busfahrt zum „Montagne des Singes“,

10.30 — 12.00 Rundgang dort durch das große Gehege und Fütterung der Affen mit Popcorn, dann

12.00 — 13.15 Besuch des elsässischen Städtchens Ribeauvillé und Mittagessen dort, danach

13.15 — 14.00 kurzer Gang durch die Chocolaterie Stoffel am Rande der Stadt und zum Abschluss von

15.00 — 16.30 eine Führung in deutscher und französischer Sprache auf der Hautkoenigsbourg, gegen

17.00 Rückkehr zur Schule.

Am Freitagmorgen traten wir gegen 8.15 Uhr wieder die Heimfahrt an, wobei im Rückblick der Besuch des Affenberges sicherlich ein Highlight war, dort wurden die meisten Fotos gemacht.

In der darauffolgenden Woche vom 3. bis 7. April 2017, in der letzten Woche vor den Osterferien, fand der Gegenbesuch unserer französischen Gäste statt. Wegen diverser staatlicher Vergünstigungen kamen die Franzosen wieder mit der Bahn und wurden am Montagnachmittag am Peiner Bahnhof in Empfang genommen. Am Dienstag trafen wir die Gruppe aus Meine mit ihren Gästen in Braunschweig, wo eine Stadtführung in deutscher und französischer Sprache vorgesehen war.

Leider hatte die französische Stadtführerin verschlafen, so dass eine längere Wartezeit bis zum Eintreffen einer Ersatzperson überbrückt werden musste. Danach gab es selbstverständlich wieder auch Zeit zum Shoppen, ebenso am folgenden Tag in Berlin, wo nach der Besichtigung des Reichstagsgebäudes, des Brandenburger Tores, des Holocaust-Denkmals und der East Side Gallery (Mauerreste) am Nachmittag noch eine Führung durch das DDR-Museum stattfand. Der Renner hier war natürlich eine simulierte Fahrt im Trabbi. Bei der recht langen Hin- und Rückfahrt (eine Strecke nach Berlin sind etwa 280 Kilometer) blieben größere Staus glücklicherweise aus. Obwohl die Berlinfahrt immer ein etwas anstrengender Tag ist, bleibt Berlin doch das Highlight für unsere französischen Gäste, da sie auch aus ihren Schulbüchern schon vorher vieles über die Stadt erfahren.

Der Donnerstag verlief in ruhigen Bahnen, nach der Teilnahme am Unterricht stand hier — wie auch in Colmar — ein Nachmittag zur freien Verfügung, bevor wir uns am Freitagmorgen am Bahnhof wieder von unseren Austauschpartnern verabschiedeten.

Insgesamt haben die zwei aufeinander folgenden Austauschwochen viel Spaß gemacht, neue Erfahrungen geboten und Freundschaften zwischen deutschen und französischen Schülern entstehen lassen.

M. Salfeld

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